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Antigone

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Antigone

Chor trifft Tanzperformance

In seinem vor rund 2.500 Jahren uraufgeführten Werk stellt Sophokles mit Antigones Schicksal das moralisch gerechtfertigte Handeln gegen staatliche Ordnung ins Zentrum. Gegen das Gesetz von Thebens König Kreon beerdigt Antigone ihren toten Bruder Polyneikes; für sie ist das göttliche Gebot, die Toten zu ehren, unantastbar. Kreon als Alleinherrscher sieht Ordnung und Disziplin als den geeignetsten Schutz des Gemeinwohls und kann keinen Gesetzesverstoß dulden. Antigone nimmt für ihren Glauben furchtlos die Todesstrafe in Kauf und erinnert damit an aktuelle und historische Widerstandskämpfer*innen.

Wann ist das Handeln nach moralischen Grundsätzen notwendig, wann ein Irrweg?

Die Performance „Antigone“ in Koproduktion des CulturBazar und CantoAmore in Zusammenarbeit mit LOGOI, Institut für Philosophie und Diskurs thematisiert den Zwiespalt des Menschen als Individuum und als Mitglied der Gesellschaft.

Die Produktion „Antigone“ von CantoAmore wird im Rahmen des bundesweiten Programms NEUSTART AMATEURMUSIK gefördert.

Die Produktion „Antigone“ von CulturBazar wird vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Stadt Aachen und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Die Veranstaltungen sind Teil der Reihe “dance/re/public” mit künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum im Rahmen des „Euregio Dance-Lab“ von CulturBazar, gefördert aus Mitteln des RKP – Regionales Kultur Programm NRW, der Stadt Aachen und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Choreografie
Yorgos Theodoridis

Chorleitung und Musik
Tanja Raich

Konzept und Dramaturgie
Alessandra Ehrlich

Kostümbild
Barbara Scheffler

Tanz
Natasa Frantzi

Chor
Ralf Altmeyer, Susanne Altmeyer, Alexandra Genten, Heike Krumbach, Bernhard Franzen, Sebastian Hambsch, Chad Bowles, Simone Tschacher, Michaela Spiekermann, Elke Bourgeret, Beate Coenen, Ulrich Schneider

Licht
Maks Pfeffer

Kamera und Schnitt
Christoph Giebeler